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SPD-Abgeordneter Karaahmetoǧlu besucht ALZ: große Hoffnung aufs Bürgergeld

Das im Koalitionsvertrag angekündigte Bürgergeld ist ein zentrales Thema im Gespräch des SPD-Bundestagsabgeordneten Macit Karaahmetoǧlu mit dem Vorstand des Arbeitslosenzentrums Ludwigsburg am Mittwoch gewesen.

Ludwigsburg - Das im Koalitionsvertrag angekündigte Bürgergeld ist ein zentrales Thema im Gespräch des SPD-Bundestagsabgeordneten Macit Karaahmetoǧlu mit dem Vorstand des Arbeitslosenzentrums Ludwigsburg am Mittwoch gewesen. "Ich habe mich gefreut zu hören, dass das ALZ große Hoffnung in den Umbau der Sozialgesetzgebung an dieser Stelle setzt", so der sozialdemokratische Abgeordnete des Wahlkreises Ludwigsburg. Das Bürgergeld werde langzeitarbeitslosen Menschen nicht nur den Weg zurück in den Arbeitsmarkt erleichtern, sondern ihnen zu mehr Respekt in der Gesellschaft verhelfen, waren die Teilnehmenden am Treffen in den Räumen des ALZ in der Hoferstraße überzeugt.

Karaahmetoǧlu bekräftigte, dass beim ALG II der momentane Regelsatz von 449 Euro im Monat auch aus seiner Sicht nicht auskömmlich sei und dieser Schritt für Schritt angehoben werden sollte. Er unterstützte die Forderung des ALZ-Vorstands, dass sogenannte Schonvermögen deutlich großzügiger zu bemessen. Dies sind zum Beispiel angespartes Geld und sonstige materielle Werte, die bei der Genehmigung eines ALG II-Antrags unberücksichtigt bleiben.

"Das Gespräch und das große Engagement im ALZ hat mich sehr beeindruckt. Ich bin spontan Mitglied geworden", sagte der SPD-Politiker zum Abschluss. Das ALZ kümmert sich seit den 1980er Jahren in Ludwigsburg um diejenigen im Landkreis, die am Rand der Gesellschaft stehen. Die Mitarbeitenden helfen beim Ausfüllen der bis zu 20 Seiten umfassenden Hartz IV-Anträge. Bis zu 1300 Beratungsgespräche führen die Mitarbeitenden im Jahr. Das größtenteils ehrenamtlich.

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