• macitkaraahmetoglu

Ich bin an der Seite der Protestierenden im Iran

Aktualisiert: 18. Nov.

Die Proteste und ihre gewaltsame Unterdrückung im Iran nehmen immer dramatischere Züge an. Über 300 Demonstrant:innen, darunter auch einige Minderjährige, wurden vom menschenverachtenden Regime umgebracht.


Der immer lautere Ruf nach Freiheit und Menschenrechten bringt die fanatische Führung des Landes so sehr in Bedrängnis, dass nun ein Großteil der Parlamentarier ein „göttliches Urteil“ für die etwa 14.000 festgenommenen Frauen und Männer gefordert hat. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Forderung nach Todesurteilen im Schnellverfahren.


Das zeigt noch einmal, welch menschenverachtendes Gedankengut sich durch die politisch-religiöse Elite des Landes zieht. Ihr verzweifeltes Ansinnen: die Proteste buchstäblich zu töten, sie im Keim zu ersticken. Ich denke und hoffe aber, dass es dafür zu spät ist. Die revolutionsartige Bewegung hat inzwischen international für so viel Aufsehen gesorgt, die Solidarität ist so riesig, auch der Bundestag wird am Mittwochnachmittag einen Antrag der Ampelkoalition debattieren, der einen noch höheren Druck auf das Regime in Teheran fordert.


Auch ich stehe an der Seite der freiheitsliebenden Menschen des Iran, die im ganzen Land für ihre Rechte auf die Straße gehen und dabei ihr Leben riskieren.

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